B.2.4  "Priester des Landes - Der Weg des Druiden"
 
 Druiden können als Magier interpretiert werden, deren Einstellung zum Land  
 der eines Priesters zu seiner Gottheit gleicht. Deshalb nutzen sie Erdkraft  
 und nicht Göttliche Kraft und sind auch den Beschränkungen des Landes  
 unterworfen, was die Nutzung von Astralenergie betrifft, benutzen aber  
 ansonsten die Regel für Priester, das heißt, das Land selbst, das Druiden als  
 göttliches Wesen verstehen, interveniert bisweilen zu ihren Gunsten, und  
 durch Meditation und Versenkung in das Wesen des Landes können sie das Wissen  
 um neue magische Effekte erlangen (die Regel für Priester ist auch hier  
 anzuwenden). Das Land, als eher unpersönliche Gottheit verstanden, reagiert  
 auf die Bemühungen des Druiden auf seine Art - Lohn und Strafe für  
 gute/schlechte Taten werden mehr als Ausdruck eines universellen Gesetzes  
 verstanden denn als Wille einer Gottheit. Schwarze Magie ist Druiden absolut  
 verboten, denn ihre Anwendung zerreißt das Band zum Land.  
 Der Weg der Druiden verbindet Unabhängigkeit mit spiritueller Weisheit. Diese  
 und eine gelassene Einstellung zur Macht können zwar auch von Magiern  
 erreicht werden, dem Weg der Druiden jedoch sind sie inhärent, denn er weiß:  
 Das Land ist mächtiger als jeder Mensch, und meine Macht immer relativ.  
 Gleichzeitig weiß der Druide, daß das Land nicht kapriziös ist, es ändert  
 nicht seinen Willen wie es eine Gottheit vermag; der Druide schätzt seine  
 Verläßlichkeit. 
 Jeder Druide beherrscht ab dem Zeitpunkt seiner Initiation in die  
 Landherrschaft auch das Landheilungs-Ritual, das er als einziger der magisch  
 Begabten über mehrere Monde verteilen kann, wenn die AE nicht reicht. Wenn  
 ein Druide sich auf einer Gemark befindet, auf der Schwarze Magie bewirkt  
 wird, kann (und muß!) er sie abwehren, als wäre er 10 Grade der Meisterschaft  
 höher als er tatsächlich ist. Außerdem verleiht die Anwesenheit eines Druiden  
 mit Landherrschaft dem Abwehrwurf des Landes gegen Schwarze Magie einen  
 Modifikator von +10 pro Landherrschafts-Stufe des Druiden. Jedes  
 Landheilungs-Ritual kostet den Druiden nur die Hälfte der AE, die es jeden  
 anderen magisch Begabten kosten würde. Die erfolgreiche Abwehr Schwarzer  
 Magie kann einen Druiden ein gutes Stück auf dem Weg zum nächsten Grad der  
 Meisterschaft vorwärtsbringen. 


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