1.2. Die Welt heute
Lange hat es gedauert, bis die Welt sich von den Kämpfen von PONDARON
erholt hatte, und aus den Ruinen des Dunklen Zeitalters sich erste
neue Städte bildeten. Mit Pondaron hatte eine neue Zeitrechnung und
eine neue Zeit begonnen. Neue Reiche entstanden und während der
Hochlord Zardos sich auf seine Hausmacht, den Segmentsrand
konzentrierte, gab es andernorts neue Kämpfe gegen die allerorts
wiedererstarkte Finsternis. So kämpfte etwa der Magier Rugan Tandarra,
der um 200 in der Schlacht der einundzwanzig Tage und Nächte das
Hexenreich Hängstir zurückdrängte, das fast ganz Karcanon und mit den
ihm verbündeten Imperien auch die umliegenden Kontinente, Corigani und
Yhllgord und selbst Gwynddor unter seine Kontrolle gebracht hatte.
Erst nach dem Fall der Imperien war es den einzelnen Gebieten möglich,
sich zu eigenen, zunächst meist kleinen Reichen zu entwickeln.
Heute besteht in den meisten Teilen der Welt ein ungefähres
Gleichgewicht zwischen Licht und Finsternis, die beide sich zu
myraweiten Organisationen zusammengeschlossen haben. Noch immer ist
ZARDOS mit seiner Dunklen Union der Schrecken vieler Länder, während
in der Lichtwelt der Tempelbau zugunsten des Göttervaters Chnum und
anderer Götter Zeichen des Lichts in unruhigen Zeiten setzt. Und
während manche von Zeiten des Unheils reden, die Feuer und Drachen
oder auch die Spinnen des Urbösen regieren, hoffen immer mehr auf eine
Zeit des Friedens. Noch aber ist diese nicht in Sicht, viele kleine
und große Reiche sind in Konflikten untereinander, die diplomatisch
immer öfter über den Botendienst von Yslannad geführt werden, der
zugleich die Kommunikation und Verständigung leichter macht. Die in
fast allen Teilen der bekannten Welt operierende Banlk von Myra aus
Refor finanziert ihrerseits nicht nur den Ankauf von Söldnern durch
Konfliktparteien, sondern auch große Bauvorhaben, gewagte Expeditionen
und vieles mehr. So ist diese unsere Zeit nicht nur eine Zeit der
Wirren, sondern auch eine Zeit des Aufbruchs. Vieles wird noch
geschehen, nicht zuletzt dadurch, daß Händler begonnen haben, mehr und
mehr Verbindungen auch über die Kontinente hinweg zu suchen. Mögen die
Götter den Menschen und ihrem Handel gewogen bleiben!
gez. Philat von Begur, Chronist von Hermund
Die Welt
1.1.Die Welt gestern
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